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10.11.17

OST:BLOG EMPFIEHLT: Buchvorstellung & Lesung

Mo. 13.11., 19 Uhr, K9 - Kinzigstraße 9, Berlin Friedrichshain:

"30 Jahre Antifa in Ostdeutschland": Lesung & Vortrag mit der Herausgeberin Christin Jänicke und dem Autor Dietmar Wolf. Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in Rückschauen nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. Die Buchvorstellung gibt Einblicke in die Entstehung der ostdeutschen Antifa-Bewegung und über Hausbesetzungen in Berlin Anfang der 90er Jahre. Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Damals - Heute - Morgen" anlässlich des 25. Todestages von Silvio Meier statt.

Bolk | 14:25


02.11.17

Rückblicke, Gegenwart und Diskussion

Antifaschistische Tagung in Potsdam.

Am 1. und 2. Dezember 2017 wird in Potsdam auf „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“ zurückgeblickt. Drei Jahrzehnte nach dem Angriff von Neonazis auf ein Punk-Konzert in der Berliner Zionskirche und der anschließenden Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR will die Tagung Brücken zwischen den verschiedenen Generationen von Zeitzeug*innen, politischen Aktivist*innen und gesellschafskritischen Wissenschaftler*innen schlagen. Und zwar mit dem Ziel, sowohl über die eigene Bewegungsgeschichte zu diskutiert als auch verloren gegangenes Wissen für die Gegenwart nutzbar zu machen.

Auf dem Programm stehen Themen wie Neonazis und Rassismus in der DDR und Gegenwart, das pannungsfeld von militanter Selbstverteidigung und staatlicher Repression sowie die Bedeutung von Subkulturen und besetzten Häusern als antifaschistische Orte damals und heute. Außerdem ein Rückblick auf die Pogrome von Hoyerswerda 1991 bis Heidenau 2015, der Antifa- und Antira-Widerstand dagegen und das Gedenken danach. Weiterhin fragen wir, welche Anlässe Aktivist*innen hatten und haben, sich politisch zu engagieren und nach dem Verhältnis von Antifa in Ost-West und Stadt-Land.

Das Auftaktpodium beginnt am 1. Dezember 2017, 18 Uhr im Rechenzentrum, Dortustr. 46 Ecke Breite Str. in Potsdam. Die Arbeits- und Diskussionskreise finden am 2. Dezember ab 10 Uhr (Frühstück ab 9 Uhr) auf dem Freiland-Gelände, Friedrich-Engels-Straße 22 statt.

Weitere Informationen, Ablauf und Teilnahme-Anmeldung auf afa-ost.de

Bolk | 16:08


27.10.17

LOB DER LANGSAMKEIT statt "LOB DES KOMMUNISMUS"

Die Chefs der Telekommunikationskonzerne, alle "in der ehemaligen ..." aufgewachsen,
hatten schon vor längerer Zeit Sten Nadolnys "Entdeckung der Langsamkeit" gelesen,
wahrscheinlich, weil es auf der "Spiegel-Bestsellerliste" stand.
Inzwischen besuchen sie "Slow"- und "Entschleunigung"s-Kurse,
weil die 90-Stunden-Arbeitswoche einfach so stressig ist.
Da die einfachen Menschen für solche Kurse kein Geld haben, überlegten die Chefs,
wie diese abgehängten Menschen von in den Kursen erworbenen Erkenntnissen ebenfalls profitieren könnten und trafen für diese weise Entscheidungen, genau das ist ja Demokratie, daß die einen festlegen, was für die anderen gut ist.
Das ist auch wahrer Altruismus und ein lobenswertes Engagement fürs gesellschaftliche Gemeinwohl in Deutschland. Na gut, nicht Gesamtdeutschland, aber irgendwo muß ja angefangen werden.
Für "den Osten" haben sie jedenfalls eine geniale Lösung gefunden:
"Internet-Geschwindigkeit: Der Westen surft schnell, der Osten langsam"

david | 10:21


23.10.17

Schöne Aussichten – Lesung der Zeitschrift telegraph

im Rahmen der Literaturfestes DIE WACHEN SIND MÜDE – Widerständige Literatur im Wandel der Revolutionen 1 bis 9. November 2017

Die-Wachen-sind-müde-wp-head.jpg

Montag 6.11., 20 Uhr, Fehre 6, Fehrbeliner Str. 6, 10119 Berlin - Prenzlauer Berg

[weiter]

Bolk | 19:24


Audio-Mitschnitt: Antideutsch in Ostdeutschland

Am 12. Oktober 2017 fand in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin eine Veranstaltung der Zeitschrift telegraph statt.

Auf der Veranstaltung, im überfüllten BAIZ, wurde das Buch „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“ von Christin Jänicke, eine der HerausgeberInnen vorgestellt. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bietet das Buch unterschiedliche Perspektiven auf diese Bewegung.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung sollte aber die Auseinandersetzung mit den Generationenbrüchen und Konflikten sein, die mit der Verbreitung antideutscher Positionen in der ostdeutschen Linken verbunden waren. Ein Spezifikum ostdeutscher Antifa-Bewegung sei (so meint der Autor Marek Winter) die starke Prägung durch antideutsche Positionen. Diese etablierten sich in der Szene ab Mitte der 1990er Jahre. Dieser Prozess hätte den ersten großen Generationenkonflikt in der ostdeutschen Antifa markiert.

OST:BLOG präsentiert und empfiehlt hier den Audio-Mitschnitt der Veranstaltung:

Bolk | 11:52


05.10.17

„Mein Katalonien“*

Der Konflikt zwischen der spanischen Zentralregierung und der
katalanischen Gesellschaft droht nach dem Referendum am 1.10., begleitet
von brutalen Polizeieinsätzen, zu eskalieren.

Die ultrakonservative spanische Regierung droht mit dem militärischen
Ausnahmezustand. Demgegenüber steht die im Moment stärkste,
facettenreichste basisdemokratische Zivilbewegung Europas. Auf Grund der
langen kollektiven Geschichte Kataloniens hatte diese Mobilisierung von
Anfang an starken antifaschistischen Charakter. Fälschlicherweise wurde
sie lange von den europäischen Medien in den gleichen Suppentopf
geschmissen wie die fremdenfeindliche Lega Norte in Italien, der es nur
darum geht, den relativen Reichtum für sich zu behalten.

Eine breite Resonanz der fortschrittlichen Kräfte in Europa könnte
vielleicht Schlimmstes verhindern.

Bolk | 21:42


01.10.17

Was ist los in Katalonien

Heute findet in Katalonien das angekündigte Referendum statt. Der spanische Staat reagiert mit Repressionen, mit Verboten, mit Verhaftungen, mit der Entsendung von Spezialeinheiten, mit der Sperrung des Luftraumes, mit der Abschaltung von Internetseiten usw. Die Bevölkerung versucht ihre Wahllokale zu schützen. Wer sich informieren möchte, wird ununterbrochen mit Nachrichten durch Raul Zelik über seinen twitter-Account versorgt:
https://twitter.com/RaulZelik

Raul Zelik: "Die Unabhängigkeitsbewegung, die in den letzten 7 Jahren in Katalonien entstanden ist, steht den europäischen Nationalismen in vieler Hinsicht diametral entgegen.

Das fängt damit an, dass die Bewegung nicht von Rechtspopulisten, sondern von einem Bündnis aus bürgerlichen Liberalen, Linksrepublikanern und radikalen Linken dominiert wird. Die Mehrheit der Bewegung ist – ähnlich wie die schottische – proeuropäisch, der linke Flügel verteidigt einen klassischen Internationalismus. Omnium Cultural, eine der beiden großen zivilgesellschaftlichen Organisationen der Unabhängigkeitsbefürworter, trägt die Kampagne zur Aufnahme von Flüchtlingen mit. Und der bürgerliche Ministerpräsident Carles Puigdemont erklärte unlängst in einem „Spiegel“-Interview, man sei stolz darauf, ein Land von Einwanderern zu sein, in dem 70% der Bevölkerung Wurzeln außerhalb der Region hat. Dass die Vorurteile im katalanischen Fall unzutreffend sind, wurde aber v.a. vergangene Woche manifest, als nach der Verhaftung von 13 katalanischen Regierungsmitgliedern die andalusische Landarbeitergewerkschaft, die linke Strömung in Podemos sowie die in Basisgewerkschaften organisierten Hafenarbeiter von Barcelona aus Solidarität auf die Straße gingen.

Doch woran liegt es, dass Nationalfahnen in Katalonien so anders besetzt sind? Das war keineswegs immer so."

Weiterlesen unter: http://www.raulzelik.net/baskenland-texte/499-demokratie-statt-nationalismus-zum-referendum-in-katalonien-freitag-30-9-2017

david | 10:39


22.09.17

L'ESTACA

Das Protestlied „L'ESTACA“ hat Lluís Llach bereits 1968 als 20jähriger komponiert, es wird also bald 50 Jahre alt. Während der Diktatur der Franco-Faschisten in Spanien (1936/39 – 1975/78) begann das Lied sich zu verbreiten.
So konnten 1976, nachdem Franco im Vorjahr gestorben und Lluís Llach aus dem Exil zurückgekehrt war, bei einem großen Konzert in Barcelona Tausende dieses Lied mitsingen. Über die Jahre wurde es zu einem populären Lied des politischen Widerstandes. Es ist also kein Wunder, daß es auch in den vergangenen Tagen bei den Protestdemonstrationen in Katalonien die Menschen begleitete, jetzt singen Hunderttausende gemeinsam.

Das Verbindende und Zuversichtliche, die Veränderung herbeiführen zu können, wenn wir zur Gemeinsamkeit finden, verdeutlicht der Text des Liedes, unten im Original und in deutscher Nachdichtung sowie wörtlicher Übersetzung.

Hier chronologisch einige Aufnahmen:

Lluís Llach 1976 mit 8.000 Menschen im Palau dels Esports de Barcelona

Lluís Llach 1985 mit 100.000 im Nou Camp, dem Heimstadion des FC Barcelona

Lluís Llach im Sommer 2017

September 2017. Hunderttausende singen L'estaca. „DEMOKRATIE! Katalonien, wir sind bei euch“

September 2017. Madrid zeigt Solidarität: „Madrid singt L'estaca“, vor dem Teatro del barrio

September 2017. Nicht ganz Madrid zeigt Solidarität. Ein Häuflein Falangisten am Puerta del Sol ist sauer


Lluis Llach: L'estaca

(Original in Katalanisch)

L'avi Siset em parlava
de bon matí al portal
mentre el sol esperàvem
i els carros vèiem passar.

Siset, que no veus l'estaca
on estem tots lligats?
Si no podem desfer-nos-en,
mai no podrem caminar!

david | 14:54


21.09.17

OST:BLOG empfiehlt: Antideutsch in Ostdeutschland – Versuch einer Rekonstruktion

Donnerstag, 12.10.2017, 20:00 Uhr;
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ
Schönhauser Allee 26A
10435 Berlin

In der untergehenden DDR entstand ab 1987 eine Antifa-Bewegung, die unter den Bedingungen des gesellschaftlichen Umbruchs 1989/90 und der nachfolgenden Welle neofaschistischer Gewalt ein eigenständiges Profil gewann.

Mit dem Buch „ 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“ stellen Herausgeberin Christin Jänicke & Autor Marek Winter 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR unterschiedliche Perspektiven auf diese Bewegung vor. Sie geben Einblick in ihre Entstehung und Entwicklung.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung soll die Auseinandersetzung mit den Generationenbrüchen und Konflikten sein, die mit der Verbreitung antideutscher Positionen in der ostdeutschen Linken verbunden waren. Ein Spezifikum ostdeutscher Antifa-Bewegung war (z.T. bis heute) die starke Prägung durch antideutsche Positionen. Diese etablierten sich in der Szene ab Mitte der 1990er Jahre. Dieser Prozess markierte den ersten großen Generationenkonflikt in der ostdeutschen Antifa.

Bolk | 20:00


OST:BLOG empfiehlt: Buchvorstellung: "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" in Dresden

Sa. 30.09.2017, 19 Uhr,
CHEMIEFABRIK, Petrikirchstraße 5
01097 Dresden

Als Auftakt zur Veranstaltungs-Reihe:

"WAS HEIßT HIER SIEGERJUSTIZ? - VERANSTALTUNGSREIHE ZUR KRITIK REAL-SOZIALISTISCHER ZUSTäNDE"

findet in Dresden, in der CHEMIEFABRIK eine Buchvorstellung & Lesung zum Buch: "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" statt.

Bolk | 19:00


OST:BLOG empfiehlt: Die Autonome Antifa in der DDR

29.09.2017, 19:00, FAU Lokal,
Grüntaler Straße 24,
13357 Berlin
(S+U Gesundbrunnen | S Bornholmer Straße | U8 Pankstraße | M13 Grüntaler Str.)

Infoveranstaltung mit Dietmar Wolf, Mitbegründer der Autonomen Antifa in Ostberlin.

Seit dem Herbst 1987 waren mehrere Unabhängige Antifa-Gruppen in verschiedenen Städten der DDR aktiv. Dietmar Wolf, Mitbegründer der Autonomen Antifa in Ostberlin, wird auf der Veranstaltung einen Rückblick auf die Geschichte dieser linken DDR-Opposition geben. Damit wollen wir auch auf die heute aus der offiziellen Geschichtsschreibung weitgehend verdrängten Initiativen in der DDR hinweisen, die sich gegen den autoritären SED-Staat ebenso wandten wie gegen die kapitalistische Wende nach 1989.

Weitere Infos zu Antifa in der DDR

Dietmar Wolf hat auch für das aktuell erschienene Buch „30 Jahre Antifa in Deutschland“ einen Beitrag geschrieben.

Interview zum Buch

Artikel: https://jungle.world/artikel/2017/30/im-osten-alles-anders

Bolk | 19:00


08.06.17

Ausstellung zum Spanischen Krieg auf den Linken Buchtagen 2017

16. bis 18. Juni 2017
Linke Buchtage Berlin
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
10161 Berlin.

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://tragoediederfreiheit.de/

Ebenfalls auf den Linken Buchtagen Berlin:
16.Juni, um 20 Uhr:
Christin Jänicke, Benjamin Paul-Siewert:
30 Jahre Antifa in Ostdeutschland.
Die HerrausgeberInnen stellen ihre Perspektiven auf die ostdeutsche Antifa und die Geschichte dieser eigenständigen Bewegung vor.

---

13. Juni 2017, 20 Uhr,
Release: telegraph Sondernummer zum Spanischen Bürgerkrieg vor 80 Jahren
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ,
Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin.

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema, sowie Texte aus der Sonderausgabe von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Bolk | 17:12


07.06.17

telegraph Sonderausgabe zum 80. Jahrestag des Spanischen Krieges 1936-39 erschienen

tele-sonder-frei-520.jpg

1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die Republik. Der Putsch scheiterte am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, KommunistInnen, RepublikanerInnen. Es begann der Spanische Krieg, in dem auch Nazi-Deutschland und das faschistische Italien eingriffen. Er endete 1939 mit dem Sieg der Putschisten, gefolgt von einer Diktatur, die bis 1975 andauerte. Unsere Erinnerung gilt dem Widerstand und der Sozialen Revolution. Zur „Tragödie der Freiheit“ gehört, dass am Ende die Rechten gesiegt haben, aber auch, dass die für die Freiheit Kämpfenden miteinander in Konflikt gerieten. Erinnern heißt also auch: an Fehler erinnern, an Uneinigkeit, an eingelöste Versprechen und offene Fragen.

Die Sonderausgabe enthält alle Texte & viele Bilder der Ausstellung "Tragödie der Freiheit" - Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.", die seit 2016 zu sehen ist.

Die telegraph Sonderausgabe hat 200 Seiten, kostet 12 EURO und kann hier bestellt werden.
Wer nicht online bestellen möchte, kann die Sondernummer auch direkt in ausgewählten Verkaufsstellen erwerben. Derzeit :

Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin,
junge Welt Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin.
Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin.


Andere Verkaufsstellen folgen umgehend.

Release - Veranstaltung:
13. Juni 2017, 20 Uhr, in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Nächster Ausstellungsort:
16. bis 18. Juni 2017 Linke Buchtage Berlin im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10161 Berlin.

Bolk | 10:54


06.06.17

7. Juni, 19 Uhr - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten", mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, der Antifa Potsdam und der KvU

antifa-osten-1200.jpg

KVU
7. Juni, 19 Uhr
Storkower Straße 119
10407 Berlin

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren.
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.

Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden.

Bolk | 09:26


7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Buchpräsentation und Lesung

Mit einer Veranstaltungsreihe, unter anderem am 7. Juni, 19 Uhr in der KvU in Berlin (Ost) und am 16. Juni 2017 im Mehringhof Berlin (West), wird das Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung" öffentlich präsentiert. Autoren werden aus ihren Texten lesen und über die Antifa-Gruppen in der DDR erzählen.

Das Buch, das im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist, wird von Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert herausgegeben. Es ist eine Sammlung verscheidener Autoren. Das Inhaltsverzeichnis ist auf der Verlagsseite als PDF abrufbar.

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Zum Inhalt schreibt der Verlag auf seiner Website: "... Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen. ...".
[weiter zur Verlagsseite]

Auf der [weiter zur Verlagsseite] befindet sich auch eine Leseprobe.

Veranstaltungen zum Buch, die bereits feststehen:
07. Juni 2017, 19 Uhr in der KvU, Storkower Straße 119 (Im Rahmen der 30. Jahre Kirche von Unten - Veranstaltungen)
16. Juni 2017, 20:00 Uhr, SFE1 / Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin (Linke Buchtage Berlin)

weiter Termine sind geplant:
30. Juni 2017, Westberlin
Juni 2017, WB13 Berlin
25./26. August, 2017 Cottbus
September 2017, BAIZ Berlin
Sept./Okt. 2017, Conne Island Leipzig
Sept./Okt. 2017, Thüringen (Erfurt, Weimar, Jena)
November 2017, Potsdam

Bolk | 08:57


02.06.17

AB 2. Juni: 30 Jahre Kirche von Unten (KvU). Deshalb: 30 Tage feiern!

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Die KvU entstand im Zusammenhang mit dem evangelischen Kirchentag 1987 in Ost-Berlin (...) im Vorfeld des Kirchentages um die Jahreswende 1986/87 zur Idee, parallel zum Kirchentag einen „Kirchentag von Unten“ zu veranstalten. Dieser fand vom 24. bis 26. Juni 1987 in den Räumen der Pfingstgemeinde am Kotikowplatz sowie in der benachbarten Galiläa-Gemeinde in der Rigaer Straße statt und hatte mehr als 6000 Besucher (...) Aufgrund des großen Interesses und um die Kirche zu stärkerem politischen Engagement zu drängen, gründeten die Initiatoren im September 1987 bei einer Werkstatt der Offenen Arbeit die überregionale Basisgruppe „Kirche von Unten“ (KvU), die sich fortan nicht nur als innerkirchliche Opposition zu kirchlichen und theologischen Themen, sondern vor allem zu vielen gesellschaftspolitischen Konflikten äußerte. 1988 erhielt die KvU eigene Räume im Gemeindehaus der Elisabethgemeinde, auch die Zionskirche mit der hier angesiedelten Umwelt-Bibliothek wurde für Aktivitäten genutzt. *1


HEUTE !!! Zum Auftakt: KVU unpugged - 2. Juni, ab 19 Uhr

Musik und Texte unter anderem von Ahne, Avi von Bukahara, Benny Baupunk, Dampf in allen Gassen, Eva Supertramp, Glittasphyxia, Geigerzähler, Konny, Juppiescheuche, Motz Art Berlin, Paula, Potter, Prunx, Sahara B., Wayne Lost Soul, Yok …

Dei Überschüsse des Abends gehen an die FAU Berlin zur Deckung der Prozesskosten gegen die verdammte KAUFHALLE DER SCHANDE (Mall of Berlin), die seit zweieinhalb Jahren immer noch nicht die Bauarbeiter bezahlt hat. https://berlin.fau.org/news/niemand-hat-die-absicht-harald-huth-zu-verklagen

(für eine große Ansicht des Bildes, drauf klicken.)

 

 

7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten - Podiumsgespräch und Buchvorstellung

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten":
Mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, dervAntifa Potsdam und der KvU

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.


Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden


*1: Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_von_Unten_%28DDR%29

Bolk | 10:05


10.05.17

Jürgen Schneider: Sehr geehrte Frau Ministerin von der Leyen,


Foto: Image Courtesy: Mueller / MSC, Licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Germany | Wikimedia Commons (bearbeitet)

nach dem Fund von Wehrmachtsdevotionalien in Bundeswehrkasernen hat der Generalinspekteur Ihrer Bundeswehr, Herr Volker Wieker, die Durchsuchung sämtlicher Kasernen und Bundeswehrgebäude angeordnet. Werden jetzt etwa die nach dem Nazi-Generalfeldmarschall Erwin Rommel benannten Kasernen Ihrer Truppe in toto beschlagnahmt und in eine Asservatenkammer verbracht?

Sie erinnern sich gewiss, dass Sie im Juli 2014 der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf (Kreis Lippe) Ihren ersten Besuch abgestattet, in die Kameras gelächelt und diesen Standort als einen der wichtigsten der Bundeswehr gepriesen haben. Ob diese behauptete Wichtigkeit mit dem Namensgeber zu tun hatte, blieb im Ungewissen.

[WEITER]

Twitter - Bundeswehrkaserne

[WEITER]

Bolk | 08:22


08.05.17

8.Mai - Tag der Befreiung

1945 befreite die Roten Armee und polnische Verbände Berlin von den
Faschisten.

Menschen in vielen Ländern Europas feiern auch heute noch jedes Jahr rund um
den 8. Mai die Befreiung vom Faschismus und das Ende des Zweiten
Weltkrieges.

In Frankreich wird "La Libération" (Die Befreiung) und die "Fête de la
Victoire" ("Tag des Sieges") gefeiert, in den Niederlanden "Bevrijdingsdag"
und auch in Italien, Tschechien, der Slowakei und anderen Ländern wird der
Jahrestag des Kriegsendes in Europa als Feiertag begangen. In
englischsprachigen Ländern wird der "Victory in Europe Day" und in Russland
wie auch in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion der "Tag des Sieges"
gefeiert. Diese Rolle bekam der "Tag des Sieges" dort allerdings erst nach
und nach mit dem Abstand von einigen Jahrzehnten. Eine Siegesparade gab es
zwar im Juni 1945 in Moskau, doch danach wurde der Tag 20 Jahre lang nicht
gefeiert. Der Sieg hatte den Menschen Selbstbewusstsein gegeben, das war
Stalin und seinem Nachfolger Chruschtschow nicht geheuer.

In der DDR war der 8. Mai ebenfalls viele Jahre lang ein Feiertag, in der
Bundesrepublik Deutschland war und ist er es bis heute nicht.

Wer nicht feiert hat verloren!

A.S.H. | 12:41


06.05.17

Konferenz: Soziale Revolution oder bürgerliche Demokratie?

Die Mai-Ereignisse 1937 in Barcelona: Hintergründe, Akteure und Folgen

Ein Symposium, veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Verein Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik, der Zeitschrift „telegraph“ und dem Karl Dietz Verlag.


Neun Monate nach der Niederschlagung des Putsches der reaktionären Generäle wurden im Mai 1937 in Barcelona erneut Barrikaden errichtet. Aber dieses Mal kämpften AntifaschistInnen gegeneinander. Der Besetzung des von den Gewerkschaften CNT und UGT und Vertretern der katalanischen Generalitat kollektiv verwalteten Gebäudes der «Telefónica» am 3. Mai durch vom kommunistischen Polizeichef befehligte «Sturmtruppen» folgten erbitterte Kämpfe. Ein «Bürgerkrieg im Bürgerkrieg», der erst fünf Tage später durch einen mühselig ausgehandelten Kompromiss beendet werden konnte. Der Sturm auf die „Telefónica“ bildete nur die Spitze des Eisberges an Differenzen zwischen den verschiedenen antifaschistischen Kräften. Während KommunistInnen und LinksrepublikanerInnen vor allem den antifranquistischen Krieg gewinnen und die bürgerlich-demokratische Republik verteidigen wollten, zielten AnarchosyndikalistInnen und LinkskommunistInnen neben der Verteidigung der Republik insbesondere darauf ab, die soziale Revolution fortzusetzen und zu vertiefen. Dieses Spannungsverhältnis wird bis heute kontrovers diskutiert – ebenso die Frage, ob die Politik der Volksfront Kollektivierung und Vergesellschaftung von Privateigentum verhinderte.

Im Rahmen des Symposiums wird der 1936/37 entstandene CNT-Film «A las barricadas» gezeigt. Erstmals wird der Öffentlichkeit auch der bei Karl Dietz publizierte Band mit Reprints der Zeitschrift »Pasaremos« vorgestellt. Von 1936-1939 war sie das Organ der XI. Internationalen Brigade.

Bolk | 16:30


18.04.17

Veranstaltungs-Mittschnitt: Hundert Jahre Unabhängigkeit –

von Nationalismus, Kriegstreiberei und Regierungssozen

Eine Veranstaltung der Zeitschrift telegraph und der Emanzipatorischen Linken,
vom 13. April 2017, in der Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Es diskutierten/referierten die Historiker Jörn Schüttrumpf und Karsten Krampitz.

Mit der Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei vollzog sich Ostern 1917 endgültig das Schisma der deutschen Linken…

Die USPD war nicht nur eine Antikriegspartei, sie war auch die politische Heimat der revolutionären Obleute, denen eines Tages selbst die Spartakus- resp. KPD-Genossen nicht links genug sein sollten. Die erfolgreiche Taktik, in bewaffneten Demonstrationszügen von den Industriegebieten am Stadtrand ins Zentrum vorzudringen und dort die Regierungsgebäude zu besetzen, so geschehen im November 1918 in Berlin, ging auf die Obleute zurück, allen voran Richard Müller, dem heute vergessenen Berliner Revolutionsführer.

Die kurze Geschichte der USPD steht für den Versuch, Utopie und Demokratie in Einklang zu bringen. Die SED-Geschichtsschreibung hatte für ihren Vorsitzenden Hugo Haase keine guten Worte übrig: Sein Name, der während des Ersten Weltkriegs in der Arbeiterschaft in einem Atemzug mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht genannt worden war, wurde mit dem Versagen der Sozialdemokratie im August 1914 in Verbindung gebracht, wie auch mit dem Scheitern der USPD im Rat der Volksbeauftragten. Dabei schien es eine Zeitlang, als könnten die Unabhängigen im Konflikt mit der Mehrheits-SPD die Oberhand gewinnen. Im Jahr Oktober 1920, ein Jahr nach dem Mordanschlag auf Hugo Haase, zählte die USPD rund 895 000 Mitglieder in ihren Reihen. Bei den Wahlen zum Reichstag erreichte sie 17,6 Prozent! (SPD: 21,9 Prozent.) Nie wieder hat eine linkssozialistische Organisation über einen ähnlichen gesellschaftlichen Einfluss verfügt. Nur Leider: Nie wieder haben sich Linke in einer Partei dermaßen zerfleischt und bekämpft.

Bolk | 16:13


 
 
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